Das ist mein Prunkstück aus Asien. Das mittlere Beinpaar der sechsbeinigen Kreatur befindet sich unter dem verknöcherten Flügelansatz. Der massive Knochenaufbau am Flügelansatz in Kombination mit dem Beinpaar lässt auf eine riesige Flügelkonstruktion oder auch auf einen schwergewichtigen Aufbau des Flugapparates schließen. Ungewöhnlich ist auch die Verknöcherung der Fühler.
Die Vorderbeine sind als Greifwerkzeuge ausgebildet und dienten offenbar als Hände. Es bedarf nur wenig Fantasie, um sich vorstellen zu können, was mit den im Bild oben noch erkennbaren, schnabelartigen Fangzähnen alles angerichtet werden konnte. Nach Aussagen Eingeborener wurden dem Opfer damit Fleischstücke aus dem Körper gerissen. Ein Veterinär erklärte mir allerdings, dass ein normaler Hund ein weit kräftigeres Gebiss besitzt.
Nichts ungewöhnliches ist dieser Schädelteil. Ungewöhnlich ist die Geschichte dazu. Ungewöhnlich ist wie ich ihn erworben habe und welche Funktion er zu erfüllen hat. Ich erwarb ihn vor einigen Jahren in Zentralafrika.
Schlangen sind überall anzutreffen. Diese vermutlich nicht so oft. Dem Schlangenskelett wurden nämlich von einem Medizinmann Wirbelknochen in einer bestimmten Reihenfolge beigefügt. Es hat lange gedauert, bis sie endlich in meinen Besitz übergegangen ist. Wie sich zeigt, ist sie aber ihren Preis wert. Der wahre Wert liegt in der gebundenen Magie dieses Skelettes. Auch dieses Exemplar erwarb ich im afrikanischen Raum.
wird fortgesetzt